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Genocidium atrox Ukraińskie ludobójstwo na południowo-wschodnich Kresach RP |
Zeugnise der Überlebenden
Zofia Szwal
Papa war Zuhause, weil wir einen Gast hatten (Cousin), daher ist er früh nicht in die Kirche gegangen. Ein Ukrainer nahm das Gewehr und drohte, daß wenn wir nicht alle nach draußen gehen, er uns alle tötet. Also gingen wir aus dem Haus raus, auf dem Hof, und weiter auf den Weg. Dort umzingelten die UPA- über* uns und die Nachbarn um.
Ukrainer kannten den Cousin nicht- Jozef - also gab er sich für einen von ihnen aus. Sie befiehlen ihm schnell die Pferde anzuspannen und um das Dorf zu verlassen. Mein Vater kannte all diese Ukrainer, weil er doch da geboren wurde und mit ihnen dort lebte. Viele Male bat er einen von ihnen: - erlaubt, das meine Kinder mit dem Bekannten fahren. Er gab nicht zu daß er sein Vetter war. Der Ukrainer schubste Vater weg, aber als sein Cousin mit dem Fuhrwerk rausgefahren hat, da hat der Ukrainer den Wagen gestoppt und sagte : - nehme diese Kinder mit und bringe sie zum Kreuz, der in der mitten im Dorf steht.
Dann hat Vater uns beide darauf gesetzt- mich und meinen Brüderchen - auf den Wagen. Deckte uns mit seiner besten Anzugsjacke an. Ich erinnere mich wie ich mich an seinem Hals festhielt. Sehr fest. Ich weinte weil ich bleiben wollte. Ich verstand es damals nicht, dass Eltern heute noch sterben werden. Mit dem Cousin fuhren wir - nach Sokal.
Unter diesen Ukrainern erkannte ich die Väter meiner Freundinnen, mit denen ich spielte.

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