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Genocidium atrox Ukraińskie ludobójstwo na południowo-wschodnich Kresach RP

 

Zeugnise der Überlebenden  

Anna Szumska   

Anna Szumska brach das Verbot des Vaters. Zusammen mit ihrer vetterlichen Schwester (Cousine) suchte sie das Nachbarsdorf Horodno ein, um zu schauen weshalb sich dort Ukrainer versammeln: „Wir kamen an, dort waren Menschenmassen. Neben einem kleinen See, irgendein Altar stand dort, Batiuschka [ ortodoxer Priester] war schon da. Mengen von Menschen, mit Fuhrwerken ankommend vom weiten. Wir blieben neben einer Ukrainerin stehen und hörten zu. Batiuschka betete. Und Leute, Männer, hatten meistens etwas in der Hand. Der  hat eine Axt, der, einen Messer, der, eine Sense, dort irgendwelche Gabel (Forke). [...] Dieser Batiuschka betet, dreht sich zur Menschenmasse um : > Ukraina, priszol czas twojej wlasti< ( „Ukraine, die Zeit eurer Macht ist gekommen“). Solch ein Wissen gab er ihnen, und endlich sagte er das: „ Berry kosu, berry niz i na Lacha i ryz ...“.( „nehme Sense, nehme Messer und geh die Polen schlachten). Das heißt, sie sollen gehen, die Polen schlachten ( morden). Und wir standen so da. Ein ukrainischer Junge kam auf uns zu, damals freundete er sich mit meinem Bruder, so ein Andrej. Er kam zu uns: „Mädels, was macht ihr hier noch ? Flieht. Wenn jemand auf euch zeigt daß ihr Polinen seid, dann kommt ihr nie wieder Heim.“ 


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